Vera Pure aus dem Rheintal verwandelt Tische in Bühnen: Besteckdesign für Spitzenköche, das sogar im MoMA zu sehen ist.
Ein einzelner Lichtstrahl fängt sich in der Facette eines Glases, bricht sich und wirft ein schimmerndes Farbenspiel auf das weisse Leinentischtuch, den Holztisch oder die Natursteinplatte. Das leise Klingen von feinem Porzellan mischt sich mit Lachen und angeregten Gesprächen – es sind diese flüchtigen Augenblicke, in denen ein Abend zur Erinnerung wird, denen sich das Schweizer Unternehmen Vera Pure mit Haut und Haar verschrieben hat. Hier, im Herzen des Rheintals, wird nicht einfach Geschirr entworfen, sondern die Bühne für das inszeniert, was das Leben reich macht: das gemeinsame Geniessen. Dies sind die wahrhaft kostbaren Momente im Leben, findet Vera Purtscher.
Sie ist Architektin und bringt so das Auge für Proportionen, Material, Oberflächen, die Wirkung von Licht & Schatten mit. Archtitekur und ein Löffel? Diese Massstabssprünge liebt sie. Behutsame Umbauten historischer Häusser in St. Gallen, die Umgestaltung einer riesigen Villa in Uzwil oder eben das Tüfteln an einem Tablett, das die Glasserie SinStella begleitet, oder ein Silberlöffel zur Taufe oder Hochzeit: Banal darf es nicht sein, aber funktional und mit "Seele". An ihrer Seite wirkt Dr. Johannes Purtscher als Betriebswirt und Stratege, der mit seinem offenem Wesen und Gespür für Menschen ein internationales Netzwerk spinnt.
Ein Besteck, das Köche und Museen begeistert


Das Herzstück des Schaffens ist jedoch die Zusammenarbeit mit jenen, die täglich an den Herden der Welt stehen. Vera Purtscher hat über 25 Jahre hinweg mit Spitzenköchen wie Heinz Reitbauer vom Wiener Steirereck, Gabriel Kreuther in New York oder Hans Haas im Münchner Tantris zusammengearbeitet. Aus diesem Dialog zwischen Gestaltung und Kochkunst entstanden revolutionäre Designs, die international für Furore sorgen. Die Besteckserie MoonLashes etwa ziert u.a. die Tische der Swiss Re in Zürich und verleiht dem Gourmetrestaurant Glow in Davos den letzten Schliff und Dynamik in der BMW Welt von Bobby Bräuer. Es ist die Reduktion auf das Wesentliche, die Verbindung von funktionaler Perfektion mit einer stillen, zeitlosen Schönheit, die diese Entwürfe auszeichnet.
Luxus, der den Alltag adelt
Hinter der Marke steht eine klare Philosophie: Vera Pure ist Luxus – aber ein bodenständiger, leiser Luxus. Die Manufaktur, die exklusiv in der Schweiz das traditionsreiche Haus Vertessi vertreibt, versteht Sehnsüchte. Luxus ist aussergewöhnlich, muss sich abheben, darf nicht profan sein. Vera Purtscher sagt, dass Ihre Designs Luxus sind UND gleichzeitig profan. Denn sie dienen dem Alltag: meist essen wir drei Mal am Tag. Am Besten mit dem bequemsten Besteck, das zeitlos modern ist und hervorragend in der Hand liegt. Die Liebe zum Detail und dem Lernen vom wertvollen Historischen zeigt sich in der Art, wie ein Glas zeitgenössisch geschliffen wird und sich das Licht in diesen modernen Facetten bricht. „Wer sich und seinen Gästen das Quäntchen mehr an Zuwendung und Aufmerksamkeit schenken will, der ist richtig bei Vera Pure bzw. Vertessi ", lautet die Maxime. Und so entstehen Serien, die nicht nur funktionieren, sondern Poesie in den Alltag tragen – nachhaltig, modern und fern jeder Wegwerfmentalität. Die Gastrosophinnen kamen schon zu Besuch ins Atelier im Rheintal: ein Austausch für alles Genüssliche, das weit über die reine Nahrungsaufnahme hinausgeht.
Eine Einladung, die bleibt
Wer sich auf die Welt von Vera Pure einlässt, entdeckt, dass ein gedeckter Tisch mehr sein kann als die Summe seiner Teile. Es ist die stille Verbeugung vor dem Handwerk, die Wertschätzung für den Gast und die Kunst, einen Moment so zu gestalten, dass er noch lange nachklingt. Ob in privaten Räumen, in der Gastronomie oder in der Neuinterpretation historischer Bausubstanz – das Duo aus dem Rheintal versteht es, mit Haltung und Feingefühl Räume und Tafeln zu schaffen, die Geschichten erzählen. Und genau diese Geschichten laden dazu ein, Platz zunehmen, das Glas zu heben und den Augenblick zu geniessen.



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